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Internet
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Samstag, 05. November 2011 um 12:50 Uhr |
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Vor einigen Jahren waren darunter eigentlich nur die ehemaligen Bewohner eines kleinen Teils in der heutigen Türkei bekannt.
Das Trojanische Pferd spielt in der griechischen Mythologie seine bekannte Rolle. Daraus leitet sich auch der Computerbegriff des Trojaners ab: Unbemerkt, als ein augenscheinlich nützliches Programm (Geschenk), in ein scheinbar sicheres System (Stadt) eindringen und dann im Hintergrund andere Funktionen erfüllen (Troja zerstören).
Jetzt trifft nach geraumer Zeit die Politik auf die Netzgemeinde, besonders schön sichtbar vor zwei Wochen zum Thema Staatstrojaner. Was war passiert?
Der Staat darf laut Bundesverfassungsgericht (BVG) seine Bürger, wenn ein klarer Hinweis besteht, überwachen. Früher lief das meistens über das Telefon ab, jetzt aber gibt es "immer ausgetüftelter" werdende Computer. Also hat man sich in Bayern einen Trojaner basteln lassen, denn laut BVG darf der Staat mit der vielzitierten "Quellen-TKÜ" Internettelefonie (Skype, etc.) an der Quelle abhören. Allerdings kam der Trojaner von einer externen Firma und sein Quellcode wurde nicht überprüft. Der Chaos Computer Club (CCC) hat dann herausgefunden, das dieser Trojaner viel mehr kann als "Skype abhören": Screenshots vom Bildschirm machen und Code nachladen. Die Nachladefunktion könnte zum Beispiel von Hackern gekapert werden um im Namen des Staates viel weitgehender zu spionieren, als der Trojaner dies eigentlich dürfte.
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